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Friday Nights

Es ist Freitag... Genauer gesagt ist es ja eigentlich Samstag, aber so kleinlich sind wir heute mal nicht.

Nachdem ich den gestrigen, späten Abend damit verbracht habe mir Musik auf Youtube anzuhören und aus dem Fenster zu schauen, habe ich heute fast das gleiche vor.
Morgen und Übermorgen habe ich noch viel zu erledigen, bevor mein Urlaub zuende ist und der Alltag mich wieder einholt. Bereits heute habe ich schon eine Menge von dem Erledigt, was ich erledigen wollte, und bin stolz auf mich. Zurecht, wie ich finde.
Mittlerweile sitze ich hier und erstelle mir eine Playlist für eben solche Momente. Ich finde sie wichtig. Es ist entspannend Abends in eine Decke gekuschelt vor dem offenen Fenster zu sitzen und nachzudenken. Nachzudenken über alles, was einen so beschäftigt. Oder auch nicht beschäftigt. Beschäftigen sollte. Dinge, die man vergessen hat. Dinge mit denen man sich zu wenig beschäftigt. Dinge die man verdrängt. Dinge, die man erledigen will. Ziele, die man sich setzt. Ziele, die man sich gesetzt hat. Zurückschauen, nach vorne sehen.
Gute Musik ist für solche Momente grundlegend. Gute, und vor allem die richtige Musik. Sie helfen mir, meine Gedanken zu lenken... Musik erinnert mich an besondere Momente. Momente die ich vergessen habe. Momente, an die ich nicht denken möchte. Momente, die mich glücklich machen. Ich finde es wichtig solche Momente zu haben, und man sollte keine davon vergessen.

Genauso wichtig finde ich Freunde. Menschen denen man sich öffnen kann und die einen lieben wie man ist. Sie sind ein wahrer Segen und ohne sie wären wir wohl alle aufgeschmissen und keiner da, wo er heute ist.
Manchmal wünschte ich mir, dass sich manche meiner Freunde mehr um mich sorgen würden... Das beruht auf Gegenseitigkeit, klar, aber besonders bei einem Menschen habe ich das Gefühl links liegen gelassen zu werden. Es kommt mir so vor, als würde mir diese Person etwas vorspielen. Das macht mich traurig. Das verletzt mich...
Bei anderen... finde ich es schade, dass der Kontakt verloren ging, oder nur kurzzeitig da ist. Wenn man sich treffen will, wird sich eben verabredet und dann hat man eine schöne Zeit. Ich möchte aber zu jeder Zeit Kontakt mit ihnen haben. Aber irgendetwas erschwert mir dieses Verlangen.
Meine Freunde sind so unterschiedlich wie der Tag und die Nacht. Und je nachdem, mit wem ich unterwegs bin, verhalte ich mich anders. Immer wenn mir das auffällt, frage ich mich, wer ich eigentlich bin. Und es fällt mir weiß Gott nicht leicht diese Frage zu beantworten. Einige Meiner Freunde kommen zu mir und suchen meinen Rat. Bei wenigen habe ich sogar das Gefühl, sie denken ich hätte keine Probleme. Oder nicht auch die gleichen wie Sie.

In letzter Zeit weine ich wieder oft. Öfter, als mir lieb ist. Ich weiß nicht wieso. Vielleicht fühle ich mich einsam. Verlassen. Nicht geliebt. Verzweifelt. Verwirrt. Vielleicht bin ich auch verliebt. Und bekomme nicht die Liebe, die ich mir wünsche. Entweder, weil diese eine Person mich nicht liebt, oder weil ich diese Person überhaupt nicht kenne. Vielleicht gibt es sie auch gar nicht. Wisst ihr, was ich versuche zu erklären? Es ist ein merkwürdiges Gefühl.. Irgendwie reinigt es mich auch. Aber es leert mich auch..

Es passiert viel in einem Leben- egal wie lang es ist. Jeder Mensch macht andere Erfahrungen. Und selbst, wenn sie die gleichen Erfahrungen teilen erlebt sie jeder individuell. Das macht uns alle unterschiedlich und gibt mir möglicherweise das Gefühl allein und unverstanden zu sein. Gestern fragte ich jemanden, ob er Zeit für mich hätte. Ich bekam ein "ja" als Antwort. Allerdings... bekam ich nicht die Zeit, die ich bräuchte. Gebraucht habe. Immer noch brauche. Mir fehlt jemand, der mich in den Arm nimmt. Mir fehlt der Halt in meinem Leben.

Ich werde meine Gedanken jetzt wohl noch ein wenig frei lassen und meine Gefühle im Nebel verstecken.
Gute Nacht

24.10.09 00:33

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